Rechtsschutzversicherung Vergleich
 
 
 
 
 
Rechtsschutzversicherung
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Recht haben, Recht bekommen – und die Kosten?

Guter Rat ist oft ausgesprochen teuer, vor allem wenn man sein Recht vor Gericht einklagen muss. In unserer modernen Gesellschaft gibt es eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen, die man ohne den fachkundigen Rat eines Anwaltes niemals kennen und anwenden kann. Für solche Fälle braucht man Geld, manchmal sehr viel Geld. Und damit Sie nicht aus Kostengründen auf Ihr Recht verzichten müssen, sollten Sie sich ausreichend absichern. Eine entsprechende Rechtsschutzversicherung minimiert Ihr Kostenrisiko und gibt ihnen das komfortable Gefühl bei Streitfällen in vielen Lebensbereichen abgesichert zu sein.

 

Welche Bereiche gibt es und was wird versichert?

Eine gute Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für Anwalt, Gericht, Sachverständige und Entschädigung von Zeugen. Ebenso werden die Kosten des Gegners im Falle einer Niederlage vor Gericht übernommen.

In der Regel kann man folgende Bereiche der Rechtsschutzversicherung einzeln abschließen oder miteinander kombinieren:

  • Privatrechtsschutz
  • Berufsrechtsschutz bzw. Arbeitsrechtsschutz
  • Verkehrsrechtsschutz
  • Mieterrechtsschutz bzw. Wohnungsrechtsschutz
  • Eigentumsrechtsschutz für selbstgenutzte oder vermietete Wohnungseinheiten

Wahlweise kann man eine Rechtsschutzversicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung abschließen. Eine Selbstbeteiligung beträgt in der Regel 150 bis 250 Euro pro Rechtsfall und reduziert die Beiträge meist deutlich. Somit erhält man schon für wenig Geld einen umfangreichen Versicherungsschutz.

 

Welche Personen sind in der Rechtsschutzversicherung eingeschlossen?

Mit einem entsprechenden Familientarif ist der Ehe- oder Lebenspartner über Ihre Rechtsschutzversicherung kostenfrei mitversichert. Wenn Sie nicht verheiratet sind, muss der Lebenspartner im Vertrag namentlich aufgenommen werden, um im Schadensfall eine reibungsose Deckungszusage zu erlangen.

Ein weiterer Vorteil des Familientarifs ist, dass Kinder automatisch mitversichert sind. Versicherungsschutz besteht für die minderjährigen Kinder und die unverheirateten volljährigen Kinder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, solange sie noch keine dauerhafte Berufstätigkeit begonnen haben.

Bei der Rechtsschutzversicherung werden auch Single-Tarife angeboten. Diese umfassen nur den Versicherungsnehmer und sind daher auch günstiger als die Familien-Tarife.

 

Die richtige Deckungssumme – wichtig für den Versicherungsschutz!

Je nach Versicherungsunternehmen, werden Deckungssummen zwischen 250.000 EUR und unbegrenzt je Rechtsschutzfall angeboten.

Rechtsschutzversicherungen übernehmen folgende Kosten:

  • die gesetzlichen Anwaltsgebühren des vom Versicherten frei wählbaren Rechtsanwaltes
  • Zeugengelder/Sachverständigenhonorare
  • Gerichtskosten
  • Kosten des Gegners, soweit der Versicherungsnehmer diese übernehmen muss.

Ebenso abgesichert sind Strafkautionen, die je nach Anbieter etwa 50.000 EUR betragen um den Versicherungsnehmer vor dem Strafvollzug zu schützen. Geldstrafen und Bußgelder werden nicht übernommen.

 

Der Vertrag – was ist zu beachten?

Warum sich lange an einen Vertrag binden? Nutzen Sie die Möglichkeit und wählen Sie eine möglichst kurze Vertragslaufzeit (meistens 1 Jahr) und schauen Sie sich dann nach einem eventuell günstigeren Anbieter um. Bei der Rechtsschutzversicherung gibt es teilweise enorme Beitragsunterschiede – der Vergleich lohnt sich also in jedem Fall!

Bei manchen Rechtsschutzarten gilt eine Wartezeit von 3 Monaten. Damit ist gemeint, dass in dieser Wartezeit noch kein Versicherungsschutz über die Rechtsschutzversicherung besteht. Diese Wartezeit entfällt, wenn eine Vorversicherung für den entsprechenden Bereich bestand und diese nahtlos übergeht.

Weiterhin sparen Sie durch eine entsprechende Selbstbeteiligung bei den Beiträgen. Umso höher die Selbstbeteiligung, desto niedriger die Beiträge.

Vereinbaren Sie wenn möglich eine jährliche Zahlungsweise, da Ihnen bei monatlicher, viertel- oder halbjähriger Beitragszahlung ein Ratenzahlungszuschlag von bis zu 8% berechnet wird.

 

Im Streitfall...

Es passiert heutzutage ganz schnell, schon steht ein Rechtsstreit bevor. Bewusst oder unbewusst, Sie müssen immer für Ihr Recht kämpfen und bezahlen. Mit einer Rechtsschutzversicherung können Sie sich einfach an einen Anwalt Ihres Vertrauens wenden. Dieser klärt dann mit der Versicherung direkt ab, ob der Fall über die Rechtsschutzversicherung gedeckt werden kann. Eine entsprechende Beratung vor dem Rechtsstreit sollte unbedingt in Erwägung gezogen werden. Denn besonders bei kleineren Streitigkeiten sollte man abwägen, ob sich der Einsatz der Rechtsschutzversicherung lohnt oder ob sich die Sache nicht außergerichtlich regeln lässt.

 

Rechtsschutzversicherung wechseln – so geht’s

Sie können jederzeit zum Ende der Vertragslaufzeit ihren bisherigen Vertrag mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Sofern die Versicherung die Beiträge für die Rechtsschutzversicherung erhöht, besteht nicht im jeden Fall ein Sonderkündigungsrecht. Hierfür ist entscheidend, welche Vertragsbedingungen Ihrer Rechtsschutzversicherung zugrunde liegen. Das selbe gilt auch für die Kündigungsmöglichkeit nach einem Schadensfall.

Die Kündigung sollte in jedem Fall schriftlich per Fax oder Einschreiben erfolgen. So können sie bei Problemen den fristgerechten Versand belegen.

 

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